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Stellenausschreibung

Stellen für Gerok-Rotation und „Clinician Scientist“ im SFB 1009 „Breaking Barriers“

Der SFB 1009 „Breaking Barriers“ schreibt zum nächst möglichen Termin eine Gerok-Stelle („Research Rotation“) für junge Mediziner vor der Habilitation zur Mitarbeit in einem der von der DFG geförderten SFB-Teilprojekte für 6-12 Monate aus.

Weiterhin werden Bewerber für eine/n „Clinician Scientist“ gesucht. Hierbei handelt es sich um eine Position für zwei (plus ein) Jahr, zur Durchführung eines klinisch-translationalen Projektes im Rahmen des SFB-Forschungsprogramms.

Bewerbungen mit einem kurzen Lebenslauf, Publikationsliste, ½-1 seitiger Skizze des geplanten Projektes (mit direktem Bezug zu einem SFB-Teilprojekt, interdisziplinäre Projekte sind ausdrücklich erwünscht) sowie einer kurzen Einverständniserklärung der Klinikleitung und des entsprechenden SFB-Teilprojektleiters sind bis zum 30.6.2017 beim SFB-Sekretariat einzureichen.

Interesse? Für einen ersten Kontakt und Erläuterung der Bewerbung steht Ihnen Frau Selle im SFB-Sekretariat unter Tel. 0251- 83 52727 gerne zur Verfügung. Oder schicken Sie eine Email an SFB.Breaking.Barriers@ukmuenster.de.

Stellenausschreibung als PDF-Download

Stellenausschreibung

SHK für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Homepage (Gestaltung und Pflege) gesucht

Wir suchen für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Homepage des SFB 1009 ‚Breaking Barrierszum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet bis zum 30.06.2020 mit der Möglichkeit der Verlängerung eine Studentische Aushilfe (w/m) teilzeitbeschäftigt mit max. 5 Wochenstunden. Haben Sie Interesse? Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier: zum Karriereportal / als PDF-Download.

SFB - Symposium 2016

2. Internationales Symposium des SFB 1009 Breaking Barriers · Autoinflammation breaks Barriers

Gemeinsam mit dem SFB TR 128 und dem BMBF-Netzwerk AID-Net veranstalteten die Wissenschaftler des SFB 1009 vom 20.-22. November 2016 das zweite internationale Treffen der Experten zu diesem aktuellen Thema. Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier.

Mitgliederversammlung des SFB 1009 in Anbindung an das Jour Fixe-Treffen

Am Mittwoch, den 20.01.2016, findet in Anbindung an das Jour Fixe-Treffen (B 01 - Prof. Dr. Peters, PD Dr. Niemann / Mechanisms of Staphylococcus aureus to breach cellular barriers and to invade host tissue) auch eine Mitgliederversammlung des SFB 1009 statt. Die Einladung zur Mitgliederversammlung als Download finden Sie hier. Alle SFB 1009-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

01. Dezember 2015

Website erstrahlt in neuem Design

Seit einigen Wochen werden alle Websites der Westfälischen Wilhelms-Universität sowie die Auftritte der Medizinischen Fakultät Münster mit einem neuen Web-Design bestückt. Dieses soll übersichtlicher, funktionaler und responsive nutzbar sein, sodass die Inhalte automatisch auf Wiedergabegeräten jeglicher Art benutzerfreundlich angezeigt werden können. Die neue Optik löst somit das aus dem Sommer 2008 stammende Corporate-Design ab.

Auch unsere Website des SFB 1009 Breaking Barriers hat nun das neue Layout erhalten. Wir werden weitere Inhalte in den nächsten Tagen online stellen, Bereiche aktualisieren und erweitern sowie Links und Menüleisten anpassen. Daher bitten wir um Ihr Verständnis, wenn noch nicht alle Inhalte bereitgestellt und aktualisiert, Links überprüft und Grafiken integriert sind und es eventuell noch zu kleinen technischen und optischen Einschränkungen kommen kann. Vielen Dank!

Gefällt Ihnen die neue Optik? Haben Sie Kritik oder Verbesserungsvorschläge? Dann freuen wir uns gerne über Ihr Feedback per E-Mail!

01. November 2015

11th NeuroVisionen Conference will be held on 13.11.2015 in Münster

It is our great pleasure to invite you to the 11th NeuroVisionen conference, taking place on 13 November, 2015 in Münster.

For the 11th time the NeuroVisionen conference focusses on the promotion of young scientists at neuro sites in North Rhine Westphalia. We provide a platform to present current projects and work in the format of posters and talks. This fosters the exchange of ideas, knowledge on other sites and the possible start of collaborative projects. Moreover, young scientists are introduced to the host neuroscience environment, the concept and the infrastructure.The traditional concept includes posters and talks, allocated to certain areas in neurosciences that are reviewed in poster sessions and upon selection presented as talks. Prizes for best poster (eight poster awards) as well as for best scientific talk (one oral plenary session award) will be provided. see more . . .

01. November 2015

5th Münster Immunology Meeting 2015

Am 26. November 2015 findet im Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin das 5. Münster Immunology Meeting statt, das durch das IZKF Münster, den SFB 1009 Breaking Barriers und CIM-IMPRS gefördert wird. Das diesjährige Programm umfasst neun Vorträge von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Münster und widmet sich wieder aktuellen Fragestellungen aus dem Gebiet der immunologischen Forschung. Prof. Dr. med. Joachim L. Schultze vom Life & Medical Sciences Institute, Universität Bonn wird die Keynote Lecture halten. Neben den Vorträgen haben die Teilnehmer ausgiebig Gelegenheit zur Diskussion und Poster zu präsentierten. Weitere Informationen finden Sie hier.

17. Mai 2015

 

 

Sonderforschungsbereich 1009 Breaking Barriers besetzt Gerok-Positionen neu

Der SFB 1009 Breaking Barriers schreibt zum 01. September 2015 und zum 01. Januar 2016 wieder zwei Gerok-Stellen (Research Rotations) für junge Mediziner vor der Habilitation zur Mitarbeit in einem der von der DFG geförderten SFB-Teilprojekte aus. 
Interesse? Für einen ersten Kontakt und Erläuterung der Bewerbung steht Ihnen Frau Selle im SFB-Sekretariat unter Tel. 0251- 83 52727 gerne zur Verfügung. Oder schicken Sie eine Email an sfb-breakingbarriers@ukmuenster.de.

17. Mai 2015

Summer Networking Event

Der SFB 1009 lädt alle SFB-Mitglieder herzlich zum Summer Networking Event 2015 ein. Am Mittwoch, dem 15. Juli wird ab 17.30 Uhr auf der Wiese hinter dem Hörsaal der Hautklinik (Von-Esmarch-Straße 58) gegrillt. 

Zwecks Planung werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, bis spätestens zum 26.6. ihre Teilnahme per E-Mail an SFB-BreakingBarriers@ukmuenster.de anzumelden. Herzlichen Dank!

10. Mai 2015

Internes Retreat des SFB 1009

Am 19. Juni 2015 veranstaltet der SFB 1009 ein internes Retreat, zu dem alle SFB 1009-Teilprojektleiterinnen und Teilprojektleiter sowie alle wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich eingeladen sind!  

Termin: Freitag, 19. Juni 2015, ab 9:00 Uhr, Schloss Hohenfeld 

Das Programm finden Sie hier als Download hinterlegt.

24. November 2014

1. Internationales Symposium des SFB 1009 Breaking Barriers

Der SFB 1009 lädt herzlich ein zum

1. internationalen Symposium zum Thema "Autoinflammation breaks Barriers".

Gemeinsam mit dem SFB TR 128 und dem BMBF-Netzwerk AID-Net veranstalten die Wissenschaftler des SFB 1009 vom 06.-08. November 2014 das erste Internationale Treffen der Experten zu diesem aktuellen Thema. Informationen zu dieser Veranstaltung, ein Online-Anmeldeformular sowie weitere Daten und Fakten über unseren Sonderforschungsbereich finden Sie hier.

17. Juli 2014

Stellenausschreibung SHK SFB 1009 Breaking Barriers

Wir suchen für die Geschäftsstelle des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1009 Breaking Barriers in der Medizinischen Fakultät zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Studentische Hilfskraft für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Homepage (Gestaltung und Pflege) für 5 Stunden in der Woche. 

Weitere Informationen sowie die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

18. Oktober 2013

SFB 1009 Breaking Barriers besetzt 2 Gerok-Positionen zum 01. Januar 2014

Der SFB 1009 Breaking Barriers schreibt zum 01. Januar 2014 wieder zwei Gerok-Stellen (Research Rotations) für junge Mediziner vor der Habilitation zur Mitarbeit in einem der von der DFG geförderten SFB-Teilprojekte für 6-12 Monate aus.
 
Interesse? Für einen ersten Kontakt und Erläuterung der Bewerbung steht Ihnen Frau Selle im SFB-Sekretariat unter Tel. 0251- 83 52727 gerne zur Verfügung. Oder schicken Sie eine Email an SFB.Breaking.Barriers@ukmuenster.de.

01. September 2013

"Pushing the barriers of knowledge" - Allgemeine Publikation des SFB

Unter dem Titel "Pushing the barriers of knowledge" publizierten Mitglieder des Sonderforschungsbereichs 1009 "Breaking Barriers" in der International Innovation einen Bericht über aktuelle Forschungsansätze, in dem sie die Bedeutung der Erkenntnis über Erreger-Wirt-Wechselwirkungen auf zellulärer Ebene darstellten, um neue klinische Interventionen zu ermöglichen.

Hier finden Sie die Publikation des SFB 1009 zur Ansicht.

(Format: PDF, Adobe Reader). Pushing the barriers of knowledge, International Innovation, Regional Research, Issue September 2013, pages 86-88

 

 

 

 

15. September 2012

Auf Zeit raus aus der Klinik, rein in die Forschung: SFB Breaking Barriers bietet drei Rotationsstellen an

Münster (mfm/hs) - Der neue Sonderforschungsbereich Breaking Barriers schreibt zum 01. Oktober 2012 drei Gerok-Positionen (Research Rotations) für junge Mediziner vor der Habilitation aus. Diese Rotationsstellen ermöglichen eine Mitarbeit über sechs bis zwölf Monate in einem der DFG-geförderten Teilprojekte des SFB. Interesse? Für einen ersten Kontakt und die Erläuterung der Bewerbung steht Heike Selle im SFB-Sekretariat zur Verfügung (Tel. 0251- 83 52727 oder E-Mail an SFB-BreakingBarriers@ukmuenster.de).


Hintergrund: Forscherinnen und Forscher in der Medizin sind oft in erheblichem Umfang durch Aufgaben in der Krankenversorgung in Anspruch genommen. Daher schafft die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bei den von ihr unterstützten Forschungsvorhaben die Möglichkeit, durch "Rotationsstellen" Ärztinnen und Ärzte temporär von ihren klinischen Verpflichtungen freizustellen. Hierdurch sollen diese in die Lage versetzt werden, sich in dieser Zeit ausschließlich einem wissenschaftlichen Projekt zu widmen und in der Forschung weiter zu qualifizieren. Gerok-Positionen, benannt nach dem früheren DFG-Vizepräsidenten Prof. Wolfgang Gerok, können nach den DFG-Richtlinien sowohl in der Grundlagen- als auch der patientenorientierten, klinisch-wissenschaftlichen Forschung eingerichtet werden.

04. Juli 2012

Die Grenzgänger - Im neuen Sonderforschungsbereich "Breaking Barriers" erforschen Biologen und Mediziner zelluläre Barrieren

...den zugehörigen Presseartikel finden Sie hier.

23. Mai 2012

Zusagen für "Zell-/Matrix-Barrieren" und "Multiple Sklerose": DFG bewilligt neue Sonderforschungsbereiche

Münster - Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) feiert einen "Hattrick": Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt insgesamt rund 19 Millionen Euro für drei Großprojekte zur Verfügung. So wird ein neuer biomedizinischer Sonderforschungsbereich (SFB) mit dem Titel  "Breaking Barriers  Immunzellen und pathogene Erreger an Zell-/Matrix-Barrieren" eingerichtet. Sprecher ist Prof. Dr. Georg Peters von der Medizinischen Fakultät. Die DFG-Förderung für dieses Projekt beträgt rund acht Millionen Euro für vier Jahre. WWU-Mediziner sind zudem wesentlich an einem neuen Transregio-Sonderforschungsbereich (TRR) beteiligt, der sich der Erforschung der Multiplen Sklerose widmet. Der dritte Grund zum Feiern: Der erste deutsch-chinesische TRR "Multilevel Molecular Assemblies" wurde um weitere vier Jahre verlängert. 

Der SFB mit der (vorläufigen) Nummer 1009 "Breaking Barriers", an dem neben Medizinern und Biologen der WWU auch das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster beteiligt ist, rückt zelluläre Barrieren im Organismus in den Fokus, die in infektiösen und entzündlichen Prozessen eine zentrale Bedeutung haben: Sie verhindern das Eindringen von Erregern und regulieren die zelluläre Immunüberwachung von Geweben. Sind die zellulären Schranken defekt, kann es zu verschiedenen Infektionskrankheiten und zu Autoimmun- und rheumatischen Erkrankungen kommen. Bislang, so sagen die Forscher, richten sich Therapien gegen Autoimmun- und rheumatische Erkrankungen immer noch auf die Unterdrückung einzelner Zytokine, also jener Eiweißmoleküle, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen regulieren. Daher sehen sie Komponenten der zellulären Barrieren als interessante Zielpunkte, um neue diagnostische, therapeutische und präventive Strategien zu entwickeln.
Viele Forschergruppen an der Universität Münster untersuchen seit mehr als einem Jahrzehnt sehr erfolgreich molekulare und zelluläre Mechanismen der Interaktion von Leukozyten ("weißen Blutkörperchen") mit epithelialen und endothelialen Zellen. Außerdem habe sich in Münster zunehmend die international sichtbare Forschung an wichtigen bakteriellen und viralen Krankheitserregern entwickelt, betont SFB-Sprecher Georg Peters. "Daher bietet sich jetzt die einzigartige Möglichkeit, diese Expertisen vor Ort in einem neuen Sonderforschungsbereich zusammenzuführen", sagt Georg Peters. So könnten die Forscher grundlegende Fragen zu Barrierefunktionen sowie zur Überwindung der Zellbarrieren durch Erreger und Leukozyten und damit zur Entstehung von entzündlichen Prozessen untersuchen.


Transregio-Sonderforschungsbereich zum Thema "Multiple Sklerose"
Münstersche Mediziner sind auch am TRR 128 "Initiierungs-/Effektor- und Regulationsmechanismen bei Multipler Sklerose von einem neuen Verständnis der Pathogenese zur Therapie" beteiligt, der ebenfalls neu eingerichtet wird. Auf welchem Weg entsteht die Multiple Sklerose? Was ist zu tun, um existierende Therapien besser zu verstehen? Wie lassen sich neue therapeutische Konzepte entwickeln? Dies sind die drei zentralen Fragen des TRR. Hierbei geht es um ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Veränderungen des Immunsystems als Ursache der Autoimmunität, die Bedeutung der Blut-Hirn-Schranke für die Erkrankung sowie die Mechanismen und die neuronalen Konsequenzen des Immunangriffs auf das Nervensystem. Das Projekt, für das die münsterschen Partner rund 3,5 Millionen Euro erhalten, wird koordiniert von Prof. Dr. Frauke Zipp (Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Mainz) sowie von Prof. Dr. Heinz Wiendl (Direktor der münsterschen Klinik für Neurologie Abteilung für entzündliche Erkrankungen des Nervensystems und Neuroonkologie). Sprecherhochschule ist die Universität Mainz. Zehn der insgesamt 22 Projekte werden von münsterschen Wissenschaftlern geleitet. Beteiligt sind neben Mainz und Münster auch Wissenschaftler von Universitäten und Max-Planck-Instituten in München, Frankfurt und Bad Nauheim.

23. Mai 2012

Neuer SFB - Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt biomedizinisches Projekt zur Erforschung von zellulären Barrieren / Acht Millionen Euro für vier Jahre

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das biomedizinische Projekt "Breaking Barriers – Immunzellen und pathogene Erreger an Zell-/Matrix-Barrieren" ab Juli 2012 für vier Jahre mit insgesamt rund acht Millionen Euro. Sprecher dieses SFB, der die DFG-Nummer 1009 trägt, ist Prof. Dr. Georg Peters von der Medizinischen Fakultät. Neben Medizinern und Biologen der WWU sind auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster beteiligt.

Infektionskrankheiten und Autoimmun- oder rheumatische Erkrankungen stellen eine enorme medizinische und ökonomische Belastung für die Gesellschaft dar. Die zugrunde liegenden Entzündungsprozesse sind komplex und beziehen häufig mehrere Organsysteme ein. Es bestehe der dringende Bedarf, neue Therapiestrategien zu entwickeln, sagen die Wissenschaftler: Das Arsenal für die medikamentöse Therapie von Infektionskrankheiten werde zunehmend begrenzter, überwiegend bedingt durch die zunehmende Resistenz der Infektionserreger. Die Therapie gegen Autoimmun- und rheumatische Erkrankungen begrenze sich immer noch auf die Unterdrückung einzelner Zytokine, also jener Proteine, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen regulieren.

Zellulären Barrieren kommt in infektiösen und entzündlichen Prozessen eine zentrale Bedeutung zu. Unter physiologischen Bedingungen verhindern sie das Eindringen von Erregern und regulieren die zelluläre Immunüberwachung von Geweben. Eine unkontrollierte Schrankenstörung solcher Barrieren ist daher häufig ein grundlegender Mechanismus für verschiedene Infektionskrankheiten wie auch für Autoimmun- und rheumatische Erkrankungen. Daher sind Komponenten der zellulären Barrieren für die Forscher interessante Zielpunkte, um neue diagnostische, therapeutische und präventive Strategien zu entwickeln.

Viele Forschergruppen an der Universität Münster untersuchen seit mehr als einem Jahrzehnt sehr erfolgreich molekulare und zelluläre Mechanismen der Interaktion von Leukozyten ("weißen Blutkörperchen") mit epithelialen und endothelialen Zellen. "Dies hat die Entzündungsforschung an der Medizinischen Fakultät, aber auch in den Lebenswissenschaften insgesamt, substanziell gestärkt", betont der Sprecher des SFB 1009, Prof. Dr. Georg Peters. "Parallel hierzu hat sich in Münster zunehmend die international sichtbare Forschung an wichtigen bakteriellen und viralen Krankheitserregern entwickelt. Daher bietet sich jetzt die einzigartige Möglichkeit, diese Expertisen vor Ort in einem neuen Sonderforschungsbereich zusammenzuführen, um grundlegende Fragen zu Barrierefunktionen, zu ihrer Penetration durch Erreger und Leukozyten und damit zur Entstehung von entzündlichen Prozessen zu untersuchen."