BMBF-Förderinitiative Medizininformatik: Kick-off-Meeting des ADMIRE-Konsortiums in Münster

„Wir haben ein bewundernswertes Ziel vor uns“ – mit diesen Worten eröffnete Prof. Martin Dugas das Kick-off-Meeting des ADMIRE-Konsortiums vom 18.8.2016 in Münster. Erschienen waren Vertreter der beteiligten Uniklinika Münster, Köln, Bonn, Essen und Düsseldorf.Dugas, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik an der Universität Münster, koordiniert mit seinem Team das Großprojekt, das im Rahmen des Förderkonzepts „Medizininformatik“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine neunmonatige Konzeptphase gefördert wird.

Das ADMIRE-Team, eines von insgesamt sieben geförderten Konsortien, habe in den nächsten Monaten ein strammes Programm zu bewältigen, so Dugas. Ziel sei die Erstellung eines überzeugenden Konzepts zur sinnvollen Verknüpfung von Daten aus Krankenversorgung und Forschung über Institutionen hinweg zum Wohle des Patienten.Prof. Norbert Roeder, ärztlicher Direktor der Uniklinik Münster, betonte die seiner Meinung nach großenErfolgsaussichten des anwesenden NRW-Konsortiums, in dem sich fünf bedeutende Uniklinika desbevölkerungsreichsten Bundeslandes zusammengeschlossen hätten. Er sagte seine volle Unterstützung für dieses Projekt zu.Auch Prof. Mathias Herrmann, Dekan der Medizinischen Fakultät in Münster, versicherte seinen 100%-igen Rückhalt für dieses Projekt. Er sei stolz darauf, dabei sein zu dürfen.Alle Anwesenden waren sich einig, dass die Medizininformatik-Initiative des BMBF eine große Chance für das deutsche Gesundheitswesen darstelle – mit Hilfe von Datenintegrationszentren könnten Big-Data-Analysen gewinnbringend für Volkskrankheiten und vor allem seltene Erkrankungen durchgeführt werden.