Videos aus der Medizinischen Fakultät der Uni Münster

Ein Film sagt mehr als 1.000 Worte. Auch die Medizinische Fakultät der WWU lässt daher regelmäßig Themen aus Forschung und Lehre "bebildern". So werden auch komplexe Sachverhalte nachvollziehbar.
Diese Seite gibt Ihnen einen Überblick über Filme im Auftrag der Fakultät und solche, die Einrichtungen mit Beteiligung der Fakultät produzieren lassen haben. Tipp: Viele weitere Filme rund um die Universität Münster finden Sie im WWU-Videoportal.

Medizinische Forschung an der Uni Münster: Die Fakultät - der Film

Über ein Jahr dauerten die Dreh­arbeiten, das Ergebnis sind elf flott geschnittene Filmminuten: Wenig für einen Einblick in die Medizinische Forschung der Uni Münster, die eine Team­leistung von immerhin 2.000 Köpfen ist. Statt Fakten­huberei zu betreiben, konzentriert sich "die Fakultät - der Film" daher auf die Charakteristika der Uni-Medizin in Münster. Zudem zeigt er das attraktive Umfeld, das den Standort antreibt. zum Video

Ein fast vergessenes Genie: Filmporträt über den Nobelpreisträger Gerhard Domagk

Mit der Entdeckung der anti­baktieriellen Wirkung der Sulfonamide rettete er Mil­lio­nen Menschen das Leben, den­noch ist er jenseits der Fach­kreise kaum noch bekannt: Prof. Gerhard Domagk. Der aufwändige Film zeigt Leben und Werk des großen Forschers und bisher einzigen Nobelpreisträgers der Uni Münster. zum Video

Das Studienhospital Münster - ein "Krankenhaus für Simulanten"

Im Studienhospital Münster werden Medizinstudenten auf ihren Beruf vorbereitet - unter den Bedingungen und in einer Umgebung, die sie später auch im Beruf erwarten. Fehler machen erlaubt - denn nicht die richtige Diagnose ist in den ersten Semestern das Ziel, sondern der Weg dahin. zum Video

Der Forschungsschwerpunkt Neurale Systeme

Der For­schungs­schwer­punkt Neurale Systeme umfasst die Grundlagen von der Funktion von Ionenkanälen und Si­gnal­mole­kü­len bis hin zu ent­zünd­li­chen Erkrankungen wie Mul­ti­ple Sklerose. Auch Mechanismen von Furcht, Angst und Angsterkrankungen werden hier erforscht. zum Video

Konzepte der Zellbewegung durchschauen: Der Zebrafisch als transparenter Modellorganismus

Die Prozesse der Zellbewegung in unseren Körpern sichtbar zu machen, dabei hilft die buch­stäb­liche Durchschau­barkeit von Zebrafischen - denn die sind in frühen Ent­wick­lungs­sta­dien transparent. Wie Wissensschftler das nutzen erklärt Dr. Sargon Yigit in einer Live-Schaltung anlässlich des "Science Days" der Medizinischen Fakultät Münster. zum Video

Massenspektrometrie mit dem MALDI-Verfahren

Biomoleküle wie Vitamine, Kohlenhydrate und Hormone spielen in vielen Lebens­vorgängen eine zentrale Rolle. Eine Möglichkeit, diese Stoffe sichtbar zu machen - und so die in Zellen und Organen ablaufenden Vorgänge besser zu verstehen - ist die noch recht junge Methode der bildgebenden Laser-Massenspektrometrie. zum Video

Wirkprognose durch AP-Bounce

Ein neues Medikament für Patienten mit fortgeschrittenem, gegenüber Hormontherapie resistentem Prostatakrebs kommt auf den Markt. Bei einigen Betroffenen hilft es gut, bei anderen jedoch weniger - woran kann das liegen? Diese Frage beantworten die Forschungsergebnisse von Dr. Phillip Mikah. zum Video

Kaliumkanäle in Muskelzellen

Skelettmuskelzellen entstehen aus der Verschmelzung einzelner Muskelfasern und können sich nach Verletzungen oder Entzündungen erneut verbinden und so regenerieren. Doch wie funktioniert dieser Prozess und welche Rolle spielen dabei Zwei-Poren-Kaliumkanäle? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Dr. Ali Afzali. zum Video

Krebsprognose durch Makrophagen

Tumorzellen bilden zusammen mit eingewanderten Zellen des Immunsystems - darunter auch Makrophagen - ein cha­rak­te­ris­tisches "Tumormilieu", das die Ausbreitung von Metastasen begünstigt. Dr. Anne Becker untersuchte in ihrer Doktorarbeit den Einfluss der Makrophagenaktivität auf das Wachstumsverhalten von Tumorzellen. zum Video

Früherkennung von Entzündungen

Gängige Bildgebungs­verfahren nutzen zur Darstellung häufig Kontrastmittel. Dr. Tom Völler erprobte eine neu entwickelte Substanz, die eine spe­­­zi­­­fi­sch­e­re Dar­stel­lung von Ent­zün­dun­gen ermöglicht als bisherige Kontrastmittel. Dadurch kann die Stärke einer Entzündung gemessen und der Erkrankungsverlauf vorhergesagt werden. zum Video

Tumorbekämpfung mit RTK

Rezeptor-Tyrosinkinasen (RTK) sind Proteine an der Zell­mem­bran, die Signale aus dem Körper ins Zell­in­ne­re leiten. Sie sind unter anderem für Zell­wachs­tum und -wanderung verantwortlich. Dr. Amélie Tillmanns hat zur Rolle von RTK bei Ewing-Sarkomen und ihrer Wirkung auf die Aggressivität der Tumore geforscht. zum Video

Salzbedingte Zellversteifung

Endothelzellen kleiden von innen alle Blutgefäße aus. Über endotheliale Natriumkanäle (EnNaC) transportieren sie lebens­not­wendiges Natrium in die Zelle. Zu viel Natrium kann die Funktionen des Endothels stören. In welchem Maß diese endotheliale Dysfunktion und die Sensibilität eines Organismus für Natriumsalze im Alter zunehmen, untersuchte Dr. Moritz Alexander Paar. zum Video

Zellbindung bei Pankreaskarzinom

Dr. Hannah Listing forschte für ihre Dissertation zur Aus­brei­tung des Pankreaskarzinoms im Bauchraum. Bei Versuchen in der Petrischale konnte sie be­ob­ach­ten, dass sich die Pan­kre­as­krebs­zel­len durch Interaktion mit den Zellen des Bauchfells unterschiedlich entwickeln. zum Video

Gefährliche Stoffwechselerkrankung entschlüsselt: PGM1-Defizienz

Ein Mangel an PGM1, einem En­zym, das an der Verarbeitung von Glukose im Körper beteiligt ist, kann schwerwiegende Fol­gen haben: Muskelzerfall, ein gefährlich niedriger Blut­zu­cker­wert oder eine schwere Herzmuskelerkrankung gehören zu den möglichen Komplikationen. Dr. Laura Tegtmeyer hat zur PGM1-Defizienz geforscht. zum Video

Salzbluttest bestimmt die individuelle Kochsalzempfindlichkeit

Künftig könnte der Salzbluttest "SBT-mini" fester Bestandteil der heimischen Apotheke werden: Mit diesem Selbsttest lässt sich schnell und einfach die individuelle Empfindlichkeit gegenüber Kochsalz ermitteln und damit falscher Er­näh­rung gegensteuern. zum Video

Medikament iBET könnte krebskranken Kindern helfen

Ein neues Medikament könnte langfristig helfen, Krebs bei Kin­dern zu behandeln: Neu­ro­bla­sto­me, Medullo­blastome und rhabdoide Tumoren sterben in der Petrischale, wenn iBET ver­ab­reicht wird. Dr. Annabelle Zoghbi erhielt den Maria-Möller-Preis für ihre Forschung, die einen iBET-Wirk­me­cha­nis­mus bei Neuroblastomen aufzeigte. zum Video

Reagenzglas und Praxisprobe: Warum ein Medikament gegen Arthritis scheitert

Vielversprechend im Re­agenz­glas, nutzlos im Körper: Die Hoffnung, ein Leuk­ämie-Me­di­ka­ment auch gegen rheu­ma­to­ide Arthritis einsetzen zu kön­nen, lief ins Leere. Das hängt mit dem Transport des Wirkstoffes ins Zellinnere zu­sam­men, fand Dr. Schmidt-Lauber heraus. zum Video

Neues MRFT-Verfahren erleichtert Metastasen-Beobachtung

Aggressiver Kinderkrebs: Dr. Lennart Liebsch untersuchte, wie die Ausbreitung des Ewing-Sarkoms dokumentiert werden kann - und fand ein neues Verfahren der Magnetresonanz­tomographie, mit dem sich Metastasen zumindest bei Mäusen beobachten lassen. zum Video

Kampf gegen Knochenschwund: Protein-Blockade könnte helfen

Unsere Knochen wandeln sich ständig, binnen zehn Jahren erneuert sich das menschliche Skelett vollständig. Bei vielen älteren Menschen geraten Auf- und Abbau der Knochen aber aus dem Gleichgewicht, die Krankheit Osteoporose führt oft zu Brüchen. Dr. Daniel Umlauf fand einen möglichen neuen Behandlungsansatz. zum Video

Akute Lymphatische Leukämie: Immunzellen gegen Tumore

Die häufigste Krebsart bei Kindern und Jugendlichen - Akute Lymphatische Leukämie (ALL) - kann durch Chemo­therapie bei 80 Prozent der Patienten geheilt werden. In ihrer Dissertation ist Dr. Imke Lustfeld der Frage nach­ge­gan­gen, warum manche Kinder besser auf die Therapie reagieren als andere. zum Video

Genetik des Vorhofflimmerns

Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Vor­hof­flim­mern. Wie genau diese Störung entsteht, ist noch unbekannt. Seit längerem gibt es Hinweise darauf, dass Ver­än­de­run­gen im Erbgut mit dem Vorhofflimmern zu­sam­men­hän­gen, eine biologische Begründung gab es bislang aber nicht. Dr. Peter C. Kahr lieferte neue Hinweise. zum Video

Gezielte Attacke: Fusionsprotein als schonendes Krebsmedikament

tTF-NGR ist ein Fusionsprotein, das Tumore genau ansteuert und die Zerstörung von an­de­rem Gewebe verhindert. Dr. Johannes Dreischalück konnte eine Bindung des tTF-NGR in den Blutgefäßen des Tumors nachweisen. Bei ver­rin­ger­ten Nebenwirkungen könnte das Protein als schonendes Krebsmedikament eingesetzt werden. zum Video

Von Repressern und Sensitisierern: Formen der Angstbewältigung besser verstehen

Bestimmte Geräusche, Gerüche oder Gesichtsausdrücke kön­nen Reize sein, die eine starke Abneigung hervorrufen. Wie unterschiedlich diese Reize von Frauen verarbeitet werden, un­ter­such­te Dr. Victoria Paul und fand zwei Typen: Re­pres­ser vermeiden negative Reize möglichst, Sensitisierer hin­ge­gen achten in besonderem Maß auf bedrohliche Reize. zum Video

Was "konnten" römische Flusskriegsschiffe? Sportmediziner mit im Boot

Die Varusschlacht ist den meis­ten bekannt. Der Weg der rö­mi­schen Legionen flussaufwärts in unsere Region dagegen nicht. Die Leistungsfähigkeit römischer Binnenschiffe stand daher im Fokus eines spektakulären Projektes: Bei einem Wettrennen traten zwei Nachbauten gegeneinander an. zum Video

Leukämiezellen schon in Entwicklungsstadium bekämpfen: Inca1 als "Hebel"

Leukämiezellen lassen mit Che­mo­the­ra­pie gut bekämpfen. Aber oft kehrt die Krankheit zurück, denn im Ent­wick­lungs­sta­di­um - als Stammzellen - kön­nen die Krebszellen die Behandlung überstehen. Einen Ansatz, sie auch schon dann auszuschalten, könnten Proteine wie Proteine wie Inca1 bieten. zum Video

Immunsystem: Wie finden Fresszellen ihr Ziel?

Für das menschliche Immun­system sind sie unverzichtbar: Fresszellen. Sie können im entzündeten Gewebe Bakterien unschädlich machen. Doch wie finden die Makrophagen - so der Fachbegriff - ihren Weg zur Entzündung? Eine Antwort auf diese Forschungsfrage liefert die Dissertation von Dr. Moritz Kronlage. zum Video

Chronische entzündliche Gefäßerkrankungen: Warum Cortison kaum hilft

Cortison lindert bei den meis­ten chronisch entzündlichen Erkrankungen die Symptome und trägt zur Gesundung bei. Bei einer chronisch ent­zünd­li­chen Gefäßerkrankung (Vas­ku­li­tis) reicht eine Therapie mit Cortison nicht aus. Warum sind Gefäßzellen derart resistent, fragte sich Dr. Paola Koenen. zum Video

Immunabwehr bei Knochenkrebs: Prämiierte Promotion über regulatorische T-Zellen

Tumoren entstehen aus veränderten Zellen, dennoch werden sie vom Immunsystem selten erkannt und bekämpft. Dr. Peter Brinkrolf erforschte in seiner Promotion, ob die körpereigene Bekämpfung des Ewing-Sarkoms durch regulatorische T-Zellen gebremst wird. zum Video

Rolle des Hormons Vasopressin bei Diabetis insipidus

Was wäre der Körper ohne sei­nen Wasserhaushalt? Nicht funktionsfähig. Der Störung des Wasserhaushalts bei einer besonderen Form der Diabetes und der Rolle des Hormons Vasopressin dabei ging Dr. Markus Rinschen in seiner preisgekrönten Dissertation nach. zum Video

Bakterium mit Tarnkappe: Wie S. aureus Antibiotika austrickst

Das Bakterium Staphylo­coccus aureus verursacht nicht nur starke entzündliche Effekte bei einer Infektion, sondern kann sich auch über längere Zeit in den Wirtszellen verstecken. Vor dem Immunsystem und vor vielen Antibiotika geschützt, können die Bakterien zur Quelle für chronische Infektionen werden. zum Video

Die unterschätzte Gefahr

Seit einigen Jahrhunderten ist es aus unserer Küche kaum mehr wegzudenken: das Koch­salz. Doch kaum jemand weiß, wie viel Gramm des "weißen Goldes" wir pro Tag zu uns neh­men - geschweige denn, wie viel davon eigentlich gesund ist. Prof. Hans Oberleithner klärt auf. zum Video

Kinderfüße

Füße sind die am stärksten belasteten Körperteile - denn sie tragen unser ganzes Gewicht. Die "Kidfoot Münster"-Studie am Funktionsbereich Bewegungsanalytik der Medizinischen Fakultät erforscht die Entwicklung des menschlichen Fußes von Kindesalter an. zum Video

Der "unechte" Patient

Die verlässliche Diagnose psy­cho­so­ma­ti­scher Beschwerden stellt für werdende Mediziner eine besondere Her­aus­for­de­rung dar. Prof. Gereon Heuft und sein Team entwickelten ein neues Lehrkonzept, in dem Schauspieler im The­ra­pie­ge­spräch die Lebensgeschichten traumatisierter Kranker erzählen. zum Video

Angstforschung

Furcht und Angst schützen Menschen vor gefährlichen Situationen. Geraten diese Mechanismen jedoch aus der Balance, spricht man von einer Angsterkrankung. Am Institut für Physiologie I erforschen Prof. Pape und sein Team an Mäusen, wie falsch programmierte Ängste wieder verlernt werden können. zum Video