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"We have a drug problem": Initiative UAEM erhält den Studierendenpreis der Universität Münster

Die UAEM-Aktivisten bei einem Treffen im Sommer 2016 (Foto: privat)

Das Rektorat der WWU mit den Vertretern der UAEM: Hannah Antonia Wrage, Thilo Caspar und Barbara Gotzes (sitzend v.l.; Foto: WWU/P. Grewer

Münster - "Uns geht allen ein Licht auf": Unter dieses Motto hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) ihren diesjährigen Neujahrsempfang am Freitagabend (13. Januar) gestellt – das Schloss war entsprechend illuminiert. Dazu passend nutzte das neue Rektorat, das seit Oktober im Amt ist, die Gelegenheit für einen programmatischen Ausblick auf seine Zielsetzungen. Im Talkshow-Format, aufgelockert durch kurze Videoeinspielungen zum jeweiligen Aufgabenbereich, stellten sich Rektor Prof. Johannes Wessels und sein Rektoratsteam den Fragen von Moderator Ralf Czichowski. Gut 400 Gäste aus Hochschullandschaft, Politik und Gesellschaft verfolgten das Programm.
"Als Universität setzen wir auf Erleuchtung durch Wissen", griff Johannes Wessels auch in seiner Neujahrsansprache das Motto der Veranstaltung auf. Als große Herausforderungen und Chancen in 2017 nannte er unter anderem die Beteiligung der WWU an der vierten Runde der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. Höhepunkt der Veranstaltung war die Vergabe der Universitäts-Preise. Den mit 7.500 Euro dotierten und jährlich ausgelobten Studierendenpreis der WWU für außergewöhnliches Engagement konnten Vertreter der Lokalgruppe Münster der "Universities Allied for Essential Medicines (UAEM)" entgegennehmen. Die weltweit aktive Studierendenorganisation UAEM mit Nachwuchsakademikern aller Fachrichtungen macht sich für Innovationen in der Medizin stark, die allen Menschen zugänglich sind sowie für den gerechten Zugang zu Medikamenten. Damit leistet der münstersche Ableger der Nichtregierungsorganisation einen nachhaltigen Beitrag zur globalen Gesundheitsgerechtigkeit.
"Dass sich das Rektorat der Universität Münster so klar zu uns bekennt, empfinden wir als große Ehre", sagte Thilo von Groote, der seit April 2016 Vorstandsmitglied bei UAEM Europe ist. " Wir sind stolz, an einer solchen Universität wirken zu dürfen. Während uns andere UAEM-Lokalgruppen häufig von starkem Gegenwind seitens der Universitäten berichten, wird uns in Münster immer wieder der Rücken gestärkt. Das ist bemerkenswert und beflügelt unsere Arbeit." Stellvertretend ging der Preis an Thilo von Groote sowie an Hannah Antonia Wrage und Barbara Gotzes als Koordinatorinnen der Lokalgruppe Münster.
Offene Ohren für ihr Anliegen hatten die UAEM-Aktivisten zuvor schon bei der Medizinischen Fakultät der WWU gefunden. Auf Vorschlag des Dekanates hatte die Mitarbeiterzeitschrift „PulsSchlag“ die Initiative daher in ihrer Ausgabe 3/2016 vorgestellt. Den Bericht finden Sie hier.


Link zum Preisträger-Video

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