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WWU-Professor Dr. Stefan Schlatt in Tierschutz-Kommission der DFG berufen: Biomediziner will sich für Dialog und Transparenz einsetzen

Prof. Stefan Schlatt (Foto: FZ)

Münster (upm) - Prof. Stefan Schlatt, Biomediziner der Universität Münster (WWU), wurde als wissenschaftliches Mitglied in die Ständige Senatskommission für tierexperimentelle Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) berufen. Aufgabe des Gremiums ist es, die DFG sowie alle öffentlichen und politischen Organe in Fragen des Tierschutzes in der Forschung zu beraten.

Stefan Schlatt ist Vorstandssprecher der Zentralen tierexperimentellen Einrichtung der Medizinischen Fakultät und Direktor des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie. Er ist auch Sprecher der vom Rektorat der WWU eingesetzten Koordinierungskommission für tierexperimentelle Forschung. In dieser Funktion ist er stolz, dass an der WWU diese schwierige Thematik bereits seit einigen Jahren im interdisziplinären Dialog angegangen wurde. Für die Auseinandersetzung mit tierschutzrechtlichen Fragen wünscht er sich mehr Dialog und Transparenz: "Ich denke, diese Berufung passt in ein akademisches Umfeld, in dem Tierschutz mutig und ohne Scheuklappen behandelt wird", betont Stefan Schlatt.

Die DFG-Kommission ist ein interdisziplinär zusammengesetztes Expertengremium, das sich mit aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen sowie den komplexen ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Tierschutzes und der tierexperimentellen Forschung beschäftigt.

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