Leistung zählt

Leistungsvergleiche im Hochschulbereich gewinnen weiter an Bedeutung, sind Basis zahlreicher  Rankings und werden im Rahmen immer knapper werdender Ressourcen als Grundlage einer zielorientierten, strategisch ausgerichteten Forschungsförderung eingesetzt. Neben der Höhe an Drittmitteln werden Leistungen im Bereich der universitären Forschung  auch über Publikationen sichtbar.

Münster in NRW weiterhin Spitze

.... und das zahlt sich aus: In der nordrhein-westfälischen Hochschulmedizin bedeutet das:  20% der Zuweisungen, mit denen die Medizinischen Fakultäten NRWs ihre Arbeit finanzieren, vergibt die Landesregierung  nach leistungsbezogenen Kriterien.

Drittmittelleistung gesteigert

Die Medizinische Fakultät Münster setzt auf Qualität ….
So konnte in den letzten zehn Jahren der Anteil "qualifizierter Drittmittel" - das sind solche, die ausschließlich in einem Peer-Review-Begutachtungsverfahren und hoch kompetitiv vergeben werden (z.B. DFG-Förderungen) – um gut 50 Prozent gesteigert werden.
Das Ergebnis des guten und stetig gesteigerten Wertes: Innerhalb der parametergesteuerten Mittelzuweisung des Landes Nordrhein-Westfalen (kurz: LOM-NRW) ist Münster bei Betrachtung der DFG-Mittel seit Jahren der erfolgreichste Standort. Auch in der Gesamtschau aller Drittmittel schnitt Münster seit Einführung der NRW-LOM hervorragend (Platz 1 oder 2) ab.

Im aktuellen CHE-Hochschulranking belegt die Humanmedizin in Münster in der Rubrik Forschungsgelder pro Professor im bundesweiten Vergleich den Rang 10.

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) konnte in den letzten 20 Jahren seine DFG-Förderung substanziell steigern und nimmt im DFG-Förderatlas 2015  im bundesweiten Vergleich der den Rang 13 b  ein. Rund ein Viertel aller DFG-Bewilligungen für die WWU entfällt dabei auf das Fachgebiet Medizin.
Im bundesweiten Vergleich des Fachgebiets Medizin belegt Münster den Rang 14 und konnte sich damit seit dem DFG-Förderranking 2009 um sechs Plätze verbessern.
Innerhalb des Fachgebiets Medizin belegt die Fakultät im Fach Neurowissenschaften den Rang 11, im Fach Medizin den Rang 13 und im Fach Mikrobiologie, Virologie und Immunologie den Rang 12.
Datengrundlage sind die DFG-Bewilligungen der Jahre 2011-2013.
 

Publikationsleistungen - Forschungsoutput

Auch bei Veröffentlichungen setzt die Medizinische Fakultät Münster nicht primär auf Quantität, sondern auf Qualität. Dies veranschaulicht beispielsweise das Ranking des Centre for Science and Technology Studies (Leiden-Ranking) aus dem Jahr 2014/2015: Hier erreicht die Universität Münster im Bereich Medical Sciences bei Betrachtung des MNCS (Mean Normalized Citation Score) im bundesweiten Vergleich sogar Platz 2/13. 

In der Sonderauswertung des CHE-Rankings „Vielfältige Exzellenz“ aus dem Jahr 2013 nimmt die Humanmedizin im bundesweiten Vergleich der Anzahl der Publikationen pro Jahr mit Rang 7 einen Platz in der Spitzengruppe ein.  Im aktuellen CHE-Hochschulranking wird die Humanmedizin in Münster in der Rubrik Veröffentlichungen pro Professor im bundesweiten Vergleich mit Rang 13 ausgewiesen.

Bezogen auf das Land NRW musste Münster seinen traditionellen ersten Platz bisher erst ein einziges Mal (2014) abgeben – wobei ganze 0,01 Prozentpunkte ausschlaggebend waren und das Ergebnis also denkbar knapp ausfiel. Im Jahr 2015 konnte Münster seinen ersten Platz jedoch erneut behaupten. Gemessen werden hier die Zahl der Publikationen und ihr sogenannter Journal-Citation-Score (durchschnittliche Zitationsrate aller Publikationen eines Journals, differenziert nach Publikationstyp als Maß für die internationale Reputation). Bibliometrische Auswertungen der Publikationsanalysen der Medizinischen Fakultät Münster dokumentieren, dass die Ziele der Fakultät, nämlich eine vermehrte Veröffentlichung von Forschungsergebnissen vor allem in hochwertigen Journalen sowie eine Steigerung der Sichtbarkeit dieser Publikationen (mehr der Zitationen pro Publikation ohne Selbstzitationen), erreicht werden konnten.