Hilfreicher Umweg außerhalb des Körpers: Unimediziner aus Münster programmieren Hautzellen zu Hirnzellen um und erleichtern so die neurologische Forschung

Ob Kopfrechnen, Schreiben und Lesen oder eine neue Fremdsprache lernen: Hirnzellen ermöglichen uns tagtäglich unglaublich Denkleistungen. Werden diese Zellen durch neurologische Erkrankungen geschädigt, können sie nicht ohne Weiteres entnommen und untersucht werden. Forscher der Universität Münster gehen daher andere Wege und stellt sich die benötigten Hirnzellen, in diesem Fall Oligodendrozyten, einfach selber her – nämlich aus der Haut. Das Institut für Neuropathologie gehört zu gerade einmal einer Handvoll von Einrichtungen weltweit, die diesen Prozess schon erfolgreich umgesetzt haben. Das Labor in Münster kann das jetzt allerdings vielfach schneller und effizienter – mit großem Nutzen für die Forschung.

Unter Leitung von Dr. Marc Ehrlich und Prof. Dr. Tanja Kuhlmann konnte eine neue Methode entwickelt werden, um die benötigten Oligodendrozyten selber „herzustellen“. Dabei werden Hautzellen des Patienten entnommen und zunächst in induziert pluripotente Stammzellen reprogrammiert. Anschließend haben die Forscher mit Hilfe von Proteinen diese Stammzellen in Oligodendrozyten umgewandelt.

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